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2013
Sicherungsmaßnahmen am Burgberggarten Erlangen, Steilböschung Enkesteig und Burgbergstraße

Der Burgberggarten liegt am Südhang des unter Schutz gestellten Ensembles Burgberg, im Norden Erlangens. Die weitläufige und weitestgehend naturbelassene Parkanlage wird seit 1982 als Skulpturenpark des Künstlers Heinrich Kirchners genutzt. In historischen Zeiten wurde in diesem Bereich Steinabbau betrieben. Teile dieser Sandsteinbrüche sind heute noch erhalten, jedoch nicht mehr standsicher. Oberhalb einer der ehemaligen Steinbrüche verlief der Enkesteig, ein fußläufiger Treppenweg der die Kelleranlagen des Burgberges mit der Burgbergstraße verbunden hat.

Aus Standsicherheitsgründen wurde unter Berücksichtigung des alten Baumbestandes sowie der artenreichen Fauna eine Steilwandsicherung, mittels einer Vorschüttung erstellt und der Enkesteig oberhalb der Steilwand abgebrochen. Ein am Enkesteig gelegenes Nebengebäude musste dafür unterfangen werden.

Die Böschungsbereiche wurden mit heimischen bodendeckenden Pflanzen, wie Maiglöckchen, Waldmeister und Kaukasvergissmeinnicht bepflanzt. Bestandsbäume wurden weitestgehend erhalten, neue Quartiere für Fledermäuse geschaffen und für eines der Kunstwerke ein neuer Standort gefunden.Die abgebrochene Wegeverbindung zwischen Kelleranlagen und Burgbergstraße wird in einem zweiten Bauabschnitt im Frühjahr 2014 an neuer Stelle wieder hergestellt. Dabei wird ein neuer Wegeverlauf geschaffen, der sich dem Gelände anpasst, Bestandsbäume berücksichtigt und an bestehende Wege anschließt.


Auftraggeber : Stadt Erlangen, Tiefbauamt
Planungspartner : TÜV Rheinland LGA Bautechnik GmbH, Nürnberg
Bausumme : ca. 180.000 €
Fläche : ca. 1.200 m²
Ort : Erlangen, Bayern