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2009
Umbau und Erweiterung des Leo Baeck Saals der Jüdischen Gemeinde

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf hat ihren Gemeindesaal an der Synagoge umgebaut und erweitert. Die Erweiterung erforderte eine Neugestaltung des angrenzenden Innenhofes. Der Hof erhielt durch die fast vollständige Belegung mit Holzpaneelen eine warme, wohnliche Atmosphäre. Dieser Bauart ermöglichte eine einfache Lösung für die Entwässerung über der Tiefgarage und für die Höhenanschlüsse des Belags an die angrenzenden Räume.

Zwei Olivenbäume bilden den gestalterischen Schwerpunkt des Hofes. Olivenbäume gelten in allen Völkern, in denen sie bekannt sind, als Symbole des Friedens, des Wohlstands und des Glücks. Im jüdischen Glauben besitzt der Olivenbaum darüber hinaus besondere Wertschätzung. Mit seinem Öl wurden Hohepriester und Könige gesalbt.

Die Stirnseite des schmalen Hofes wurde als Spiegelwand ausgebildet. Sie verleiht dem Hof einen großzügigen Raumeindruck. Eine mit Blättern bedruckte Stoffwand schirmt den wohnlichen Teil des Hofes von den Funktionsbereichen für die Ver- und Entsorgung ab. Den Hintergrund für diese Idee bildet das Laubhüttenfest (Sukkot), das einmal im Jahr im Hof gefeiert wird.


Auftraggeber : TMK Architekten und Ingenieure
Architekt : RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Düsseldorf
Ort : Düsseldorf, NRW
Fläche : 280 m²