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2013
FFH-Verträglichkeitsprüfung und UVS für den Neubau einer festen Elbquerung bei Darchau/ Neu Darchau

In einem erneuten Anlauf planen die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg die Verwirklichung einer Elbbrücke mit Ortsumgehung zwischen Neu Darchau und Darchau im Zuge der K 61 und L 232. Zunächst wird ein Raumordnungsverfahren durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurden sieben mögliche Trassenvarianten entwickelt. Alle Trassen queren Bereiche des Biosphärenreservats „Niedersächsische Elbtalaue“ sowie die beiden Natura 2000-Gebiete „Niedersächsische Mittelelbe“ (EU-Vogelschutzgebiet) sowie „Elbeniederung zwischen Schnackenburg und Geesthacht“ (FFH-Gebiet). Aus diesem Grund war neben der Erarbeitung einer Umweltverträglichkeitsstudie die Erstellung einer FFH-Verträglichkeitsprüfung erforderlich. In diesem Zusammenhang wurden umfangreiche floristisch-vegetationskundliche (Biotop- und FFH-Lebensraumtypen) und faunistische Kartierungen (Vögel, Fischotter, Biber, Amphibien, Feldermäuse, Libellen) durchgeführt. Im Rahmen der UVS wurde in einem Variantenvergleich mit 21 möglichen Trassierungen eine Verzugsvariante erarbeitet, die aus umweltfachlicher Sicht die geringsten Umweltauswirkungen verursacht.

Auftraggeber: Landkreis Lüneburg, Betrieb Straßenbau und -unterhaltung (SBU)
Ort: Neu Darchau, Niedersachsen