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2011
Umweltbericht zum Bebauungsplan „Gut Moor 1“ (Großmoordamm)

Um den Ausgleichsbedarf von Planungen wie die Bundesautobahn A 26 oder andere zu entwickelnde neue Bauflächen in Harburg sichern zu können, sollten durch die Aufstellung des Bebauungsplan Gut Moor 1 in größerem Umfang Ausgleichsflächen festgesetzt werden. Hintergrund ist u. a. die ökologische Hochwertigkeit des Plangebietes unterhalb des Geesthanges von Harburg, die im geltenden Planrecht als Industriegebiet festgesetzt waren. Die im Plangebiet weiträumig ausgeprägten und unterschiedlich intensiv genutzten Grünländer sollten  durch die Aufstellung eines Bebauungsplan durch Maßnahmen naturschutzfachlich aufgewertet und für die Zukunft gesichert werden.

Im Rahmen der Erarbeitung von konkreten Festsetzungen wurden Aussagen zu konkreten Grünlandnutzung getroffen. Die somit verankerte Aufrechterhaltung einer ausreichenden Grünlandnutzung und die Verhinderung einer Verbrachung stellen die wesentlichen Ziele der naturschutzfachlichen Entwicklung des Plangebietes dar. Die Umsetzung der naturschutzfachlich ausgerichteten Grünlandnutzung in einem großflächigen zusammenhängenden Flächenkomplex trägt in Verbindung mit einer lokal begrenzten Anhebung der Wasserstände und der Anlage von floristisch und faunistisch wertvollen Flachwasserbereichen zu einer deutlichen Verbesserung der Wiesenvogellebensräume bei.


Auftraggeber : Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Ort : Hamburg
Fläche : 113 ha