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2019
Ausgleichskonzeption für den Planungsraum Billwerder

Das Stadtentwicklungsprojekt in Oberbillwerder soll in den nächsten Jahren einen wichtigen Beitrag zu Hamburgs Wohnungsbauprogramm leisten. Da das Stadtentwicklungskonzept mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden ist, wurde die EGL damit beautragt, auf der Grundlage der zu erwartenden Eingriffe und der in den angrenzenden Flächen vorhandenen naturschutzfachlichen Wertigkeiten eine Aus­gleich­kon­zep­ti­on zu erarbeiten. Ermittelt wurden sowohl die na­tur­schutz­recht­lichen Eingriffe im Sinne des § 14 BNatSchG als auch ar­ten­schutz­recht­lichen Betroffenheiten gemäß § 44 BNatSchG. Auf der Grundlage des ermittelten Kompensationsbedarfs zeigt die Ausgleichskonzeption für vier Teilgebiete im direkten Umfeld des Eingriffs mögliche Auf­wer­tungs­po­ten­ti­ale auf. Die großflächige Entwicklung von extensiv genutztem Grünland mit gut ausgebildeter Beetgrabenstruktur und hohen Gra­ben­was­ser­stän­den im Winter und Frühjahr bietet neben der Entwicklung von nut­zungs­frei­en Uferrandstrukturen, der Entwicklung einer naturnahen Fließ­ge­wäs­ser­aue an der Bille sowie der Anlage von Lerchenfenstern sowie Blüh- und Brachestreifen in ackerbaulich genutzten Flächen ein breites Spektrum an aufgezeigten Maßnahmen zur Kompensation des Eingriffs.

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Auftraggeber : Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie, Sondervermögen Naturschutz und Landschaftspflege
Fläche : 400 ha
Ort : Hamburg