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2012
Landschaftspflegerischer Begleitplan zum Neubau der Bundesautobahn 26 Stade - Hamburg / Bauabschnitt 4 (A7 - Landesgrenze)

Vor dem Hintergrund, dass sowohl Bau als auch Anlage und Betrieb der geplanten A 26 erhebliche Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes darstellen, wurden im Rahmen der Erarbeitung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes die Beeinträchtigungen prognostiziert und bilanziert. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Planungsraumes als Wiesenvogellebensraum fanden bei der Ermittlung der Auswirkungen die akustischen und optischen Störreize für die Avifauna besondere Berücksichtigung. Frühzeitig wurden zur Verminderung der Beeinträchtigung im laufenden Planungsprozeß u.a. Maßnahmen wie die Optimierung der Trassenführung, die Anlage von Lärmschutzwänden und die Verwendung von lärmreduzierendem Belag erarbeitet.

Da der Eingriff weder durch Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen noch durch trassennahe Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden konnte, wurde ein umfassendes Konzept für Ersatzmaßnahmen erarbeitet, um die Werte und Funktionen des Naturhaushaltes in dem betroffenen Naturraum gleichwertig wieder herzustellen. Insgesamt wurden für ca. 230 ha Kompensationsmaßnahmen erarbeitet, die vorrangig der Entwicklung von Wiesenvogellebensräumen im Bereich von artenreichen Wiesen und Weiden sicherstellen sollen.


Auftraggeber : Freie und Hansestadt Hamburg; Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer; Geschäftsbereich Straßen
Fläche: 1.100 ha
Ort: Hamburg