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2019
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag zur Uferwanderneuerung Bille Südufer

Für die Sanierung und Instandsetzung eines Abschnittes der Uferwand an der Bille zwischen den Hamburger Stadtteilen Hammerbrook und Rothenburgsort wurde aufgrund des Standortes und der vorhandenen Lebensraumstrukturen die Prüfung artenschutzrechtlicher Belange gemäß § 44 BNatSchG erforderlich. Während das westliche Ufer vollständig durch Industriebetriebe geprägt wird, befindet sich an der gegenüberliegenden Gewässerseite eine kleine Grünanlage mit einem teils alten, naturschutzfachlich bedeutsamen Gehölzbestand mit Habitatpotential für Fledermäuse, Brutvögel und Wirbellose. Ein Teilbereich der beeinträchtigten Uferwand war bereits abgerutscht und bildete eine steile, ökologisch wertvolle Abbruchkante, in der im Rahmen des Vorhabens eine Eisvogel-Bruthöhle nachgewiesen wurde. Um die hohe Bedeutung der Fläche in einem weitgehend baulich geprägten Umfeld zu steigern, wurde als Vorzugsvariante für die Realisierung eine naturnah ausgebildete, abgeflachte Böschung mit einem weitgehenden Erhalt der vorhandenen Vegetationsbestände gewählt.


Auftraggeber : Melchior + wittpohl Ingenieurgesellschaft GbR
Fläche : ca. 1,2 ha
Ort: Hamburg